Kreuzweg

Kreuzweg

Unter dem Titel Kreuzweg stellen die beiden Maler Siegfried Zademack und Zoppe Voskuhl ausgewählte Werke gemeinsam aus.

Siegfried Zademack

Zademack wurde 1952 in Bremen geboren, wo er bis heute lebt und arbeitet. Nach einer Ausbildung zum Schauwerbegestalter, Werbegrafiker und Siebdrucker war er bis 1980 hauptberuflich als Werbegrafiker tätig. Da der Besuch einer Akademie ihn nicht zufriedenstellte, vertiefte er sich im Selbststudium in die Techniken und Bildkompositionen der alten Meister und erarbeitete sich Fachkenntnisse über Farben, Pigmente, Übergänge, Lösungsmittel, etc. Seit 1980 arbeitet er als freischaffender Künstler.

1975 hatte er seine erste Ausstellungs-Beteiligung im Bremer Rathaus. Seit 1980 arbeitet er als freischaffenden Künstler und widmete sich ganz der Malerei, 1981 erfolgte die erste große Ausstellung mit mehr als 50 Gemälden.

Seit 2004 ist er Mitglied der Künstlergruppe Neue Meister[1] und seit 2006 Mitglied der internationalen Künstlergruppe Libellule.[2] Sein Werk ist geprägt durch Anleihen an die Werke und Malweise von bedeutenden Maler der europäischen Kunstgeschichte, vor allem lehnt er sich an die Meister der italienischen Früh- und Hochrenaissance bis hin zu denen des Manierismus an. Er selbst nennt seinen Stil „phantastisch-surreal“.

Zoppe Voskuhl

“ In einer schwelgerischen, vielgestaltigen oft stark farbigen Malerei werden rätselhafte und geheimnisvolle Bildwelten erschaffen. Koboldhafte Figuren tragen vielfach verwobene Bildgeschichten vor oder schleichen sich alleine auf die Bildbühnen um eigene Wahrheiten zu präsentieren. Das große Welttheater wird in burlesken, manchmal humorigen, manchmal bitterbösen Erzählungen vorgetragen. Da blitzen Messerchen in den Händen harmlos wirkender kleiner Mädchen auf, es verrenken sich diabolisch anmutende Figürchen in Haltungen die dem Betrachter Unbehagen bereiten, es wird gespielt, gegessen, getrunken und geliebt. Im Guten wie im Bösen systematisieren die Arbeiten Stereotypen von Gut und Böse und entfalten das ganze Panorama der condition humain in all seiner schrecklichen Schönheit.“